Lieder reisen durch die Zeiten
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  Der Westen - Halveraner Feyerey 18.08.2017 12:48 (UTC)
   
 

Halveraner Feyerey : Fröhliche Reise in vergangene Zeit

Halver, 17.10.2010, Jan Lehmann

Benjamin Karaoglunoglu übt am Stand von Eierknacker Georg und Magic Paulo Bogenschießen und seine Eltern schauen gespannt zu.

Benjamin Karaoglunoglu übt am Stand von Eierknacker Georg und Magic Paulo Bogenschießen und seine Eltern schauen gespannt zu.

 

Halver. Dieses Wochenende wurde Halver ins Mittelalter versetzt. Grund dafür war der erste Mittelaltermarkt „Halveraner Feyerey“ auf dem Rathausplatz. Rund 40 Händler und Handwerker boten mit ca. 60 Ständen eine mittelalterliche Atmosphäre.

Veranstalter Charlie Kohlleppel (32) spezialisiert sich schon seit ungefähr einem halben Jahr auf die Organisation mittelalterlicher Märkte, sehr lange ist er von Markt zu Markt durch ganz Deutschland gereist und nahm mit seiner Meinung nach angemessenen Anbietern Kontakt auf. „Hier gibt es nur qualitativ hochwertige Stände, außerdem müssen sie auch in einen gewissen Mittelalter-Jargon passen“, so Kohlleppel.

Als ein sehr „charmantes Plätzchen“ beschreibt der Veranstalter den Park sowie den Platz rund ums Rathaus, welches er von seinem Schwiegervater als Veranstaltungsort empfohlen bekommen hatte.

Inzwischen veranstaltete er schon ungefähr 15 eigene Märkte in ganz Deutschland, allein schon in diesem Jahr sei dies sein sechster Mittelaltermarkt, stellt er heraus.

Trotz des regnerischen Wetters kamen relativ viele Interessierte, ein Teil sogar in mittelalterlicher Verkleidung, um sich der mitreißenden Atmosphäre anzupassen und darüber hinaus nur den halben Eintrittspreis bezahlen zu müssen.So auch der sechsjährige Benjamin Karaoglunoglu, welcher am Stand von Eierknacker Georg und Magic Paulo mal Bogenschießen durfte. „Wir sind extra aus Rönsahl angereist, aber das ist nicht der einzige Mittelaltermarkt, den wir besuchen“, berichteten Benjamins Eltern, die gespannt ihrem Sohn zuschauen.

Nicht nur Armbrustschießen konnte man am Stand von Ingrid Meister, sondern auch sich ritterlich komplett einrüsten: „Schwerter, Helme, Pfeil und Bogen, aber auch Kopfbedeckungen anderer Art, einfach alles was das kleine Ritterherz begehrt”, bietet die Bremerin an, welche durch ganz Nord- bis Mitteldeutschland mit ihrem Stand reist.

Goldschmied und
Namenskundler

Eine eigene Goldschmiederei mit Verkauf boten Burkhard Kreuzburg und „Silberfee“ Claudia Bunk aus Hackenburg. „Ich stelle alle Schmuckstücke selbst her und Claudia ist für den Verkauf zuständig“, erläuterte der der Goldschmiedmeister.

Am Stand von Uwe Flemke konnte man auf Vornamenskunde gehen: „Um die 2500 Namen habe ich alle selbst recherchiert“, betonte der 50-jährige gelernte Offset-Drucker aus Kahl am Main stolz. Schon seit sechs Jahren betreibt er hauptberuflich die Vornamenskunde und reist durch ganz Deutschland, um den Leuten mit der Bedeutung ihres eigenen Namens eine Freude zu machen.

Auch an hungriges und durstiges Publikum war gedacht. So gab es Stände wie eine Holzofenbäckerei, einen Spirituosenstand, Met bis Kirschbier-Ausschank und vieles mehr.

Der aus Tunesien angereiste Slim Karma (35) präsentierte die Mittelalterliche Welt mit einer Shisha-Bar, arabischen Tees, sowie dem Verkauf von Holzschmuck mit eigenen Gravuren an seinem Stand.

Der 19-jährige Tim alias „Wölfchen“ war der jüngste volljährige Selbstständige des Mittelaltermarktes und massierte auf Wunsch alle seine Gäste ganz nach mittelalterlicher Art. „Vom Wetter hätte ich mir mehr versprochen, leider habe ich bisher nur die ganzen Händler durchkneten dürfen, ich hoffe es wird noch besser“, so der keltische Leybkneter aus dem Saarland.

Gaukler und Narren, sowie ein Mäuseroulette rundeten das ganze Bild des Mittelalters ab und boten klein bis groß eine sehr gelungene Darbietung.

Bis in den Abend hinein spielten „Trollheim“, „Triskehle“ und „Henkersschmauss“ auf historischen Instrumenten, welches durch Bühnenprogramm von einem Jongleur namens „Lupus, der Wolf“, der Truppe von „Formatio Damno Affectus“ und den „Erben vom Bruchtal“ mit Bühnenshow- Kämpfen unterstützt wurde. Am späten Samstagabend veranstaltete „Formatio Damno Affectus“ eine Live-Feuershow, bei der mit Showkämpfen bis Feuerspucken dem Publikum noch mal richtig eingeheizt wurde.

 
  Hier fährt die Kutsche ab
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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